Daten & Fakten über Schartner Bombe
Geschichte
Vor dem ersten Weltkrieg stieß man im Ort Leppersdorf in der Gemeinde Scharten auf eine Quelle, die für ein Badehaus verwendet wurde. 1926 wurde die Schartner Bombe von Otto Burger erstmals zum Verkauf angeboten.
Das Quellwasser aus der Gemeinde Scharten war anfänglich nicht sehr beliebt, da das Wasser geschmacklich nicht überzeugte. In Folge wurde das Wasser mit Fruchtsirup, Bezugsquelle war das Lichtenegger Nährmittel Werk, gemischt und verkauft. Otto Burger war somit der erste Hersteller der bis heute bekannten Marke „Schartner Bombe“.
Die Produktion und Abfüllung erfolgte bis 1934 in der Walterstrasse 15 in Linz. Die Welt-Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen in Österreich brachten auch große Probleme für den Geschäftsbetrieb der Familie Burger. Das Stadthaus musste verkauft werden. Neue Produktions- und Abfüllstätte wurde das Familienhaus „Am Bauernberg 1 – 4020 Linz“.
1940 starb Otto Burger, seine Frau Theresia Burger 1941. Die Industriellenfamilie Bartenstein, Inhaber der Lichtenegger Nährmittel Werke, kaufte die Marke Schartner Bombe. 1956 wurden die Benützungsrechte der Quelle von Scharten von der Brauerei Mühlgrub erworben. 1961 wurde die Quelle und die Marke Schartner Bombe von der Familie Bartenstein an die Brauerei Mühlgrub verkauft. Der Besitzer, Herr Fein, verlegte damit die Produktion von Scharten nach Mühlgrub bei Bad Hall und hatte ab dann die Marke stark ausgebaut.
Da er die damalige Schartner Bombe als Mineralwasser Limonade verkaufte, wurde er von Herrn Klein, Geschäftsführer von Almdudler, geklagt, mit der Begründung, dass Mineralwasser immer nur an der Quelle abgefüllt werden darf. Da die Ursprungsquelle sich in Scharten befand, hat Herr Klein diesen Prozess gewonnen.
1969 wurde die größte Flaschenabfüllanlage der Welt gebaut, damit konnten 40 Millionen Flaschen jährlich erzeugt werden. Herr Fein hatte sich jedoch finanziell übernommen, woraufhin die Marke Ende der 80iger Jahre an die Grundstofffirma Esarom verpfändet wurde. Die Produktion wurde an die Steirerbrau verkauft, welche später in die Brau Union einfloss.
1995 erwarb die Unternehmensgruppe Starzinger mit Stammsitz in Frankenmarkt O.Ö. unter dem damaligen Besitzer August Starzinger die Marke Schartner Bombe. Seither konnte unter der Leitung von Tochter und Marketingverantwortlichen Frau Mag. Ludmilla Starzinger der Marktanteil von Schartner Bombe stark gesteigert werden. Innovative Werbekampagnen zeichnen ihre Handschrift.
Heute wird Schartner Bombe als österreichische Kultlimonade verkauft und es gibt sie in nahezu allen Gebinde-Arten und vielen verschiedenen Sorten, auch in den zuckerfreien Varianten Orange und Grapefruit. Die klassische Schartner Bombenflasche, die kleine grüne bauchige Flasche in 0,25 l, welcher der Schartner Bombe den Namen gab, wird nach wie vor für die Gastronomie angeboten.
Sorten & Größen
Die Marke gibt es seit über 80 Jahren. Sie wurde durch ihre grüne Glasflasche bekannt, die 16,5 Zentimeter in der Höhe und 6,5 Zentimeter im Durchmesser misst und deren Bauch 0,25 L Inhalt fasst (während 0,33 L die sonst übliche Füllmenge bei Erfrischungsgetränken ist).
Heute gibt es Schartner Bombe auch in PET-Flaschen, Glasflaschen und in der Dose. Schartner Bombe ist im Handel in den Größen 0,33 L, 0,5 L, 1 L und 1,5 L erhältlich. Die klassische grüne 0,25 L Glasflasche gibt es heute nur noch für Wiederverkäufer in der Gastronomie. Schartner Bombe gibt es, in den Sorten Zitrone, Orange, Himbeere, Kräuter, Maracuja, Pfirsich, Ananas, Spezi, Cola und Gingko Orange, sowie die zuckerfreien Varianten Orange, Grapefruit und Vitamin A+C+E. Darüber hinaus bietet Schartner Bombe auch den Energy Drink Clue, die Schartner Polo Fruchsäfte, Schartner Eistee Pfirsich und Zitrone an.
Weitere Informationen zu den erhältlichen Größen und Gebinden
Das Unternehmenslogo der Schartner Bombe war anfangs erhaben auf der grünen Glasflasche abgebildet, dann am gelb dominierten Papieretikett mit dem Schnittbild durch die jeweilige Frucht dargestellt, bzw. als Aufdruck auf Alublech.
Heute ist das Logo in den Schriftzug „Schartner Bombe“ integriert und hat als Wiedererkennungsmerkmal „Pedro“, den Schartner Bombe Stier eingeführt.
Sponsoring
Der 1960 gegründete Radsportclub (Union) Eferding wurde 1962 bis 1980 und später wieder von Schartner Bombe gesponsert. Seine Radrennfahrer erzielten bedeutende Erfolge. Heutzutage sponsert Schartner Bombe viele verschiedene Sportclubs wie den Radrennclub Windhaag oder das Nordic Skiteam Salzkammergut. Auch andere Veranstaltungen, wie den Schönheitswettbewerb zur Miss Austria oder das internationale Schartner Bombe - Schach Open , unterstützt das österreichische Unternehmen als begeisterter Kooperationspartner.



